Verdauungstrakt
Erkrankungen von Magen und Darm
Die unterschiedlichen Erkrankungen zeigen, wie vielfältig unser Verdauungssystem ist und wie viele unterschiedliche Faktoren dazu beitragen können, hier Schäden hervorzurufen und Krankheiten zu verursachen. Neben Bakterien, Viren und Parasiten kann auch eine Überproduktion von Magensäure zu Schäden führen. Die Darmflora ist unser größter Schatz im Verdauungssystem. Sie will gepflegt werden, damit alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine, Wasser, etc. ihre Zielgebiete erreichen können.
Verdauung Film
Gesunde Darmflora hilft Erkrankungen vorzubeugen
Wenn das Gleichgewicht der Darmflora gestört ist, können Krankheitserreger in den Darm gelangen und hier große Schäden anrichten.
Zahlreiche Erkrankungen im Dünn- und Dickdarm sind auf eine gestörte Darmflora zurückzuführen.
Geringfügige, oder schwache Störungen kann der Darm selbst noch bereinigen und so sich selbst heilen.
Bei zu starkem Ungleichgewicht treten dann Beschwerden auf, die zu richtigen Erkrankungen mit Therapiebedarf wachsen können. Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, regelmäßige Flüssigkeitszufuhr und der Verzicht auf Suchtmittel (Tabak, Alkohol, Medikamente, Drogen etc.) gelten als vorbeugende Maßnahmen gegen Darmerkrankungen.
Nahrungsmittel, die von guter Qualität sind, Speisen, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen sind, unterstützen das Gleichgewicht der Darmflora und beugen so verschiedensten Erkrankungen vor.
Unterstützend dabei sind Nahrungsergänzungen mit Ballaststoffen von Obst, Gemüse, Getreide usw.
VOGS Regel 5 x Obst und Gemüse
V = Vollkorn
O = Obst
G = Gemüse
S = Salat
1 Portion a` 150 - 200 Gramm oder eine Handvoll
Zeitlicher Ablauf der Nahrungsaufnahme
Der Speichel unterstützt den Vorgangg mit dem Enzym Amylsae, das mit dem Abbau der Kohlenhydrate beginnt.
so werden aus der Nahrung schluckbare Bissen gebildet.

Die koordinierten Bewegungen der Röhrenwand befördern den Speisebolus in Richtung Magen.

Gleichzeitig kneten die Magenwände den Mageninhalt zu einem einheitlichen Speisebrei.

Das Gallensystem spielt eine wichtige Rolle bei der Zersetzung von Nahrung.
Vor allem bei Fettenund nicht wasserlöslichen Vitamine.

Dort vermischt es sich mit dem Speisebrei.
Es enthält Enzyme, die die Nahrungsbestandteile aufspalten, sowie Natriumbikarbonat, das die saure Wirkung der Magensäfte neutralisiert.

die Sekrete von Leber und Bauchspeicheldrüse zersetzen den Brei in kleine, chemische einfach Moleküle, die von den feinen Blutgefässen der Darmwände aufgenommen werden können.

Wasser und Mineralien gehen in den Blutkreislauf über.
Die verbleibenden Speisereste befördert der Dickdarm durch Kontraktion Richtung Mastdarm.
Dort wird ihnen weiteres Wasser entzogen, danach werden sie durch den After ausgeschieden.


Verdauungsvorgang
Ernährung als wichtiger Faktor für den gesunden Darm
Die wohl häufigsten Darmerkrankungen sind Durchfall, und Verstopfung.
Hier ist in den meisten Fällen eine ungesunde Ernährung und Nahrungsmittel von schlechter Qualität an der Misere schuld.
Eine weitere Erkrankung, der Reizdarm entsteht meist durch die Überempfindlichkeit des Magen-Darm-Kanals, kann aber auch Nervosität zur Ursache haben.
Hier zum Beispiel ist es relativ schwierig, eine Diagnose zu stellen, oder eine wirksame Therapie zu finden.
Einige Darmerkrankungen haben ihre Ursache im Lebensstil des Betroffenen.
Stress, insbesondere psychischer Stress, Alkohol- und Tabakkonsum begünstigen zusätzlich die Entstehung von Beschwerden. Darmerkrankungen können zu chronischen Leiden werden, der Weg in diese Richtung ist relativ kurz.
Eine Darmentzündung die nicht vollständig austherapiert wurde, kann rasch zu einer Morbus-Crohn-Erkrankung werden.
Auch bestimmte Lebensmittelallergien können zu Darmerkrankungen führen, denn die Unverträglichkeit entsteht meist im Darmtrakt.
Eine solche Allergie, bzw. Unverträglichkeit ist die Laktose-Intoleranz.
Hier liegt meist ein Defekt der Dünndarmschleimhaut vor, neben genetisch bedingten Faktoren.
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